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Herzliche Willkommen auf meinem Blog

Liebe Leser, schön, dass Sie sich meinen Blog zu Gemüte ziehen. Sie denken, vielleicht ich wäre zu alt, um meine Geschichten hier im Internet zu schreiben. Aber verkennen Sie nicht mein Talent, ich habe außerordentlich Wichtiges mitzuteilen. Denn die Welt geht bankrott, der Ausverkauf von Werte und Moral kennt heute keines gleichen.

Meine Herren und Damen, Sie glauben nicht, was ich erlebe, wenn meine Enkel zu Besuch kommen. Regelrecht enttäuscht bin ich, wenn ich sehe wie meine Tochter diese Kinder erzieht. Da ist kein Ehrgefühl. Bucklige Wesen schlürfen durch meinen Hausflur, wenn meine Schwester mit Familie zum Kaffee trinken kommt. Doch nicht mit mir, in meinem Hause herrscht Ordnung. Die Jacken kommen an den Kleiderhaken, Schnürsenkel gehören in die Schuhe. Bevor sie meinen Flur betreten, ist der Abtreter zu benutzen. Dann gibt es einen Kuss auf meine Wange und eine freundliche Begrüßung. Dem freche Gang des Räubers direkt in die Küche an den Kühlschrank stelle ich mich vehement entgegen. So ein Verhalten dürfen sich meine Enkel erst gar nicht angewöhnen. Wenn sie Hunger haben in meinem Haus, dass haben sie mich zu fragen. Ich bin ja kein Unmensch, schließlich kaufe ich bevor ich Besuch komme, fleißig ein. Die Kinder können sich freuen, zu mir zu kommen, da gibt es Kekse und Schokolade in meinen Schränken und Kakao mache ich mit ganz fettiger Milch.

Das schätzen auch meinen Kaffeedamen, die gerne zu einer Tasse kommen, um den neusten Tratsch auszutauschen. Da höre ich die gleichen Geschichten von den Damen, die ich auch erzählen könnte: keine Disziplin, keine Moral mehr unter den jungen Menschen. Wo geht es nur hin mit dieser Welt?

2.9.12 16:41


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Damit Sie erholsam schlafen

Lassen Sie sich einen guten Rat von einer alten Dame geben, die bereits eine gehörige Portion an Lebenserfahrungen gesammelt hat. Verkennen Sie nicht die Weisheit des Alters, Sie könnten sich viel Mühe sparen. Nun gibt es Statistik zuhauf. Eine dieser interessanten Zahlenwerke besagt, dass der Mensch die meiste Zeit seines Lebens schläft. Auch wenn kluge Menschen nur Statistiken trauen, die sie selbst gefällt haben, so kann ich doch sagen, dass das Schlafen sehr wichtig für das Leben ist. Im Alter kommt es häufiger vor, dass man nicht richtig einschläft oder mit dem falschen Fuß aufsteht. Das kann schon mal den ganzen Tag verstimmen. Was nützen einem dann Geld, Freunde und Gesundheit, wenn einen die schlechte Lauen übermannt. Da ziehen auch vor dem schönsten Sonnenschein trübe Wolken. Glauben Sie mir das, legen Sie deshalb viel Wert auf einen erholsamen Schlaf. Junge Leute komme auch mit wenig Schlaf aus und unregelmäßigem Schlafrhythmus, dennoch achten auch Sie, junger Mann und junge Frau, auf ihren Schlaf. Nicht zuletzt ist dieser von ihrem Bett abhängig. Im Angebot vieler Bettenhäuser gibt es Matratzen, die dem Körper angepasst sind. Ja, auch vor dem Schlafzimmer macht der Individualismus nicht halt. Doch das ist eine gesunde Sache. Sie haben ein äußerst günstiges Bett geholt, wenn Sie im Internet kaufen. Schlafe sie tief und fest, sind Sie erholt und belastbar den Tag über. Denn belastbar scheint heute die junge Generation nicht mehr zu sein. Ob das an ihren unzureichenden Schlafstätten liegt wage ich zu bezweifeln. Schließlich gab es damals nach dem Krieg auch kein Komfort im Schlafzimmer. Nichtsdestotrotz sollten Sie die heutigen Möglichkeiten der Technik nutzen. Da brauchen keine Kosten gespart werden, denn sonst bleibt nur eine müde Mark im Geldbeutel.
21.9.12 18:45


Junge Menschen ohne Arbeit

Auch damals war es nicht einfach. Mein Mann hat auch kämpfen müssen. Damals gab es kein Faulenzen, sonst verlor man schnell seine Arbeit. Dennoch war mein Mann nie arbeitslos. Heute höre ich von meinen Kaffeedamen – wir treffen uns wöchentlich auf Kuchen und einer Tasse Kaffee –, dass ihre Söhne doch häufig arbeitslos sind. Der Sohn von Esther ist schon ein ganzes Jahr zu Hause. Seine Frau ist Erzieherin und verdient das Geld in der Familie. So etwas hat es damals nicht gegeben. Mich beschleicht der Eindruck, dass die jungen Leute so einen großen Drang nach Selbstverwirklichung haben, dass sie Arbeit, die nicht in ihr Selbstbild passt, ausschlagen. Die Wahl haben sie doch aber nur, weil sie der Staat durchfüttert. Ob damals der Sohn eines Tischlers auch wirklich im Innersten sich zum Tischler berufen sah, war früher überhaupt nicht die Frage. Er hat das Handwerk von seinem Vater gelernt und somit machte er es auch zu seinem Broterwerb.

Der Sohn von Esther jammert, dass er ja nichts richtig kann, deshalb scheut er sich Bewerbungen zu schreiben. Natürlich kann er nichts, er hat es ja ausgeschlagen, von seinem Vater zu lernen und den Beruf seines Vaters zu übernehmen.

Der armen Esther konnte ich nichts raten, einfach sprachlos war ich. Sie versucht nun dem Jungen Druck zu machen. Wenn er einen Arbeitsvertrag unterschreibt, zahlt sie ihm den ersten Urlaub egal wohin. Natürlich zahlt sie die Unterkunft für seine Frau auch mit. Ob der Junge sich nun Mühe gibt, etwas zu finden, bleibt offen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die jungen Leute gar kein Wert auf Geld legen, deshalb auch nicht den Drang haben, zu arbeiten.

12.9.12 12:19





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